Unsere Behandlungsmethodik

Wald

Das übergreifende ganzheitliche Konzept unserer hierarchisch strukturierten Behandlungsabläufe unterliegen dem Motto „wehret den Anfängern“, was nichts anderes bedeutet, als dass die Prophylaxe sich bei uns an übergeordneter Stelle befindet. Die vorbeugenden Maßnahmen sind in vielerlei Hinsicht als überaus vorteilhaft anzusehen: sie sind nahezu immer völlig schmerzfrei zu erbringen, verhüten das entstehen pathologischer Prozesse, zeichnen sich durch hohe Nachhaltigkeit aus und nicht zuletzt schonen sie- langfristig gesehen- das Portemonnaie des Patienten.

Im weiteren Sinne zu den vorbeugenden Maßnahmen zählen Therapien beginnender Parodontopathien, sowie Behandlungen Kieferorthopädischer Problematik, wobei wir sowohl Kinder/Jugendliche als auch Erwachsende mit herausnehmbaren und festsitzenden Apparaturen versorgen.

Sind krankhafte Prozesse weiter fortgeschritten werden therapeutische Konzepte im Bereich der konservierenden Zahnheilkunde, beziehungsweise der Endodontie oder der Chirurgie Parodontalchirurgie erforderlich.

Anspruchsvolle prothetische Restaurationen - auch unter Einbeziehung moderner Implantattechniken – schließen dann die wohl strukturierten Behandlungsstrategien ab, wobei unsere besondere Aufmerksamkeit
den CMD Patienten gilt (cranio mandibuläre Dysfunktion).

CMD - Craniomandibuläre Dysfunktion

Bei der craniomandibulären Dysfunktion liegt eine Störung der räumlichen Lagebeziehung zwischen Schädel (Cranium) mit dem fest eingelagerten Oberkiefer, dem beweglichen Unterkiefer (Mandibula) mit den Kiefergelenken und der Muskelspannung der Kaumuskulatur vor. Sie befinden sich nicht (mehr) zueinander in Balance.

Die damit verbundenen Beschwerden sind vielfältig. Oft bestehen (meist einseitige) Kopfschmerzen und / oder Kiefergelenksknacken und Kiefergelenksbeschwerden, einschießende Ohrenschmerzen bis hin zu Haltungsproblemen im Bereich der Wirbelsäule.

Die Diagnose der CMD erfolgt durch gezielte Befragung, Palpation und einer instrumentellen Funktionsanalyse.

Das Mittel der Wahl einer CMD –Therapie ist das Tragen einer Aufbißschiene. Sie dient zum Auffinden und Austesten einer neuen optimal ausbalancierten Bißlage und bildet die Grundlage für eine spätere dauerhafte Versorgung des Gebisses.

Die CMD-Therapie ist nicht Gegenstand des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen.